Referenzen
Stoffdatenbank: Für das Niedersächsiche
Umweltministerium haben wir im Rahmen der EG-Wasserrahmenrichtlinie ein…
Mehr Informationen
TEG-Wasserrahmenrichtlinie in Niedersachsen: In diesem kartographischen System werden Ergebnisse aus der Bestandsaufnahme ...
Mehr Informationen
Monitoring- und Analyseprogramme
Monitoring am Beispiel Bewertung von Gewässerkörper
Überwachung der aquatischen Ökosysteme im Sinne der EU - Wasserrahmenrichtlinie
Zur Bewertung der Beschaffenheit der aquatischen Ökosysteme müssen Messnetze für Oberflächengewässer und Grundwasser eingerichtet werden. Die Überwachung sollte auf einheitlichen Parametern basieren, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu ermöglichen. Dabei wird für die Zusammenstellung und Bewertung aller in einem Einzugsgebiet festgestellten anthropogenen Belastungen überwiegend auf die vorhandenen Kenntnisse über die Gewässer und die vorliegenden Überwachungsdaten zurückgegriffen.
Auf Grundlage der ermittelten signifikanten Belastungen sollen schließlich Maßnahmen entwickelt werden, um den "guten (ökologischen/chemischen) Zustand" der aquatischen Ökosysteme zu schützen bzw. gegebenenfalls herzustellen. Bis 2006 müssen die Messnetze vollständig aufgebaut sein. Dann erfolgt ein kontinuierliches Monitoring, um die Wirksamkeit der festgesetzten Maßnahmen hinsichtlich der Erreichung des angestrebten Ziels zu prüfen. Dafür sind bestehende Monitoring-Programme an die Erfordernisse der Wasserrahmenrichtlinie anzupassen bzw. neue Programme zu entwickeln.
Webbasierendes Monitoringprogramm für das MU Niedersachsen
Für das Niedersächsische Ministerium für Umwelt haben wir ein Monitoringprogramm im Bereich Umwelttechnik konzipiert, realisiert und weiterentwickelt.
Das System bietet die Analyse und Visualisierung umfangreicher Datenbestände. Kerninhalt sind Wasserinhaltsstoffe mit erheblicher Bedeutung für die Einstufung des ökologischen Zustands der Oberflächenwasserkörper im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie.
Es kommt ein Client-Server-System mit frei verfügbarer Software zum Einsatz. Als Server zur Bereitstellung der Seiten dient der Apache-Webserver und die MySQL-Datenbank. Ein gewöhnlicher WWW-Browser (Internet-Explorer, Netscape Navigator, Opera, ...) ist der Client für die Darstellung der Inhalte.
Die Ausgaben erfolgen tabellarisch und als dynamisch generierte Diagramme. Zusätzlich können vorhandene Stoffdatenblätter layoutgerecht als PDF-Dokumente über ein Plugin des Browsers eingebunden werden.
Durch die Verwendung offener Standards kann das System jederzeit angepasst werden, ohne auf herstellerspezifische Software angewiesen zu sein. Außerdem werden Inkompatibilitäten aufgrund neuer Softwareversionen vermieden und ein zukunftssicheres System implementiert.